Teil II: Begriffe D - G

ERP Glossar

Um im Business Software Dschungel stets den Überblick zu behalten, ist Expertise zwingend notwendig. Dazu gehören selbstverständlich auch Fachtermini und geläufige Abkürzungen. Insbesondere weniger technisch-affine Entscheider von KMU, die auf der Suche nach einer neuen Software-Lösung zum Enterprise Resource Planning (ERP) sind, werden dabei oft mit grossen Herausforderungen konfrontiert. Unser ERP Glossar erklärt dabei die häufigsten Begrifflichkeiten und bereitet Sie so optimal zum Vergleich verschiedener Angebote und Fachgesprächen vor.

Der 2. Teil unseres ERP Glossars behandelt die Buchstaben D bis G und deckt damit die folgenden Fachausdrücke ab: Datenbank und Datenbanksystem (DBS), Disposition, DMS, Durchlaufzeit, E-Business und E-Commerce, EAI, ECM, EDI, EDM, ERP, Fibu, Fifo, Gantt-Diagramm, Geschäftsprozesse und Geschäftsprozess-Optimierung.

Andere Begrifflichkeiten: A – C | D – G | H – L | M – P | Q – S | T – Z

 

Datenbank und Datenbanksystem (DBS)

Unter einer Datenbank wird ein System zur elektronischen Datenverwaltung verstanden. Die Hauptaufgabe eines Datenbanksystems (kurz: DBS) besteht darin, grosse Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft zu speichern. Benötigte Teilmengen werden dabei für Anwender und Software in unterschiedlichen, bedarfsgerechten Darstellungsformen bereitgestellt.

Disposition

Der Begriff Disposition beschreibt die mengenmässige Einteilung von Aufträgen mit aktuellen Leistungsanforderungen (Berechnung oder Erfassung) und die terminierte Zuweisung zu den verfügbaren Ressourcen im Unternehmen. In der täglichen Arbeit teilt die disponierende Stelle (Disposition) die eingehenden Aufträge an die Leistungserbringer zu und definiert bei den leistenden Stellen auch den Dispositionsbereich, in dem die Aufträge zu erfüllen sind. Gleichzeitig besteht eine der Kernaufgaben in der Verwaltung der Materialströme und Warenbestände darin, dass alle definierten Aufgaben im Sinne der Wertschöpfungskette zu minimalen Kosten und fristgerecht erfüllt werden können. Da auch die Warenbestellung (Einkauf) Teil der disponierenden Stelle ist, sind entsprechende Kenntnisse der Kosten, die durch die Disposition verursacht werden, zwingend erforderlich.

Dokumenten Management Systeme (DMS)

Dokumenten Management Systeme (kurz: DMS) sind datenbankgestützte Applikationen zur elektronischen Verwaltung von Dokumenten. Der Einsatz eines DMS kann ergänzend zu einem ERP-System die Datenbank entlasten und das ERP komplementieren. Geschwindigkeitsvorteile der ERP-Software können durch den Einsatz eines DMS unter bestimmten Voraussetzungen erzeugt werden, so lange die Integration nicht zu einem neuen Bottleneck wird und die Systeme auf unterschiedlichen Datenbankservern laufen.

Durchlaufzeit

Unter der Durchlaufzeit wird die summierte Zeit verstanden, die ein einzelner Arbeitsgegenstand benötigt, um den vorgeschriebenen Weg durch alle Arbeitsplätze innerhalb der Wertschöpfungskette zu passieren. Sie ist also die Differenz von Fertigungstermin und Anlieferungstermin.

E-Business und E-Commerce

Das E-Business bzw. auch E-Commerce beschreibt die Gesamtheit aller kommerziellen Vertriebs-Aktivitäten, die mittels Online-Medien stattfinden. Dies kann beispielsweise ganz klassisch via Homepage oder Online-Shop erfolgen, aber auch durch spezielle E-Mail Kampagnen. Moderne ERP-Systeme unterstützen heutzutage E-Business über entsprechende Module und APIs.

Enterprise Application Integration (API)

Unter einer Enterprise Application Integration (Kurz: EAI) wird eine Middleware-Lösung verstanden, die die Integration von Anwendungen, beispielsweise Business Software für KMU, unterstützt. Das Middleware-System arbeitet dabei auf einer höheren Ebene zwischen Betriebssystem sowie Anwendungen und unterstützt die Kommunikation von Prozessen.

Enterprise Content Management System (ECM)

Die Enterprise Content Management Systeme (kurz: ECM) bieten umfangreiche Unterstützung zur Erfassung, Verwaltung, Speicherung, Bewahrung und Bereitstellung von Inhalten und Dokumenten bei der Unterstützung von Unternehmensprozessen, die zur Organisation der Tätigkeiten im Rahmen der Wertschöpfungskette notwendig sind.

Electronic Data Intercharge (EDI)

Die Begrifflichkeit Electronic Data Intercharge (kurz: EDI, deutsch: elektronischer Datenaustausch) beschreibt alle elektronischen Verfahren zum asynchronen und automatisierten Versand von genormten Informationen zwischen Anwendungssystemen unterschiedlicher Institutionen. Damit ist eine EDI ein Bestandteil von E-Business und mitlerweile in den meisten ERP-Systemen Standard.

Engineering Data Management (EDM)

Unter Engineering Data Management (kurz: EDM) werden Systeme zur Unterstützung von ingenieurwissenschaftlichen Daten von vorhandenen Bereichslösungen wie CAD, CAM oder PPS ins Unternehmen verstanden.

Das sagen unsere Kunden:

"myfactory ist unser Tool zur Digitalisierung. Das Schweizer Cloud-ERP unterstützt uns bei der Steigerung der Produktivität und schafft Transparenz."

Marcel Frick

Mit-Inhaber Moving-Walls Ltd.

Das sagen unsere Kunden:

"Von Beginn weg hat myfactory unsere Produktivität und die Transparenz im Betrieb extrem gesteigert."

Silas Obrist

Geschäftsführer TST Trading GmbH

Das sagen unsere Kunden:

«Done is better than perfect.»
Mit dem richtigen Partner wagt man den Sprung ins kalte Wasser. ​

Albert Keel

Inhaber und Geschäftsführer MAKK AG

Das sagen unsere Kunden:

"Wichtig bei der Einführung eines ERP ist es, das Unternehmen und die Prozesse abzubilden. Man muss den Sprung ins Wasser wagen und darf sich nicht in Details verlieren. Optimieren kann man später immer noch."

Christoph Baumeler, Mitglied der Geschäftsleitung, Rüegg Udo AG

Christoph Baumeler

Mitglied der Geschäftsleitung, Rüegg Udo AG

Das sagen unsere Kunden:

"Unsere Entscheidung würde heute wieder gleich ausfallen, denn wir sind mit myfactory mehr als zufrieden. Wir empfehlen jedem KMU, sich bei der Suche nach einer Unternehmenslösung myfactory anzuschauen."

Mauro Autino_Mauro De Santo_CEO und CTO AkkuPoint AG

Mauro Autino & Mauro De Santo

CEO und CTO AkkuPoint AG

Das sagen unsere Kunden:

"Alle Kriterien des Pflichtenhefts wurden erfüllt. Das System lässt sich flexibel konfigurieren und beruht auf neuester Technologie. Unsere Prozesse werden ohne zusätzliche Schnittstellen oder Medienbrüche unterstützt. Zudem stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis."

Christoph Kiefer, CEO Rotel AG

Christoph Kiefer

CEO Rotel AG

Das sagen unsere Kunden:

"Es lohnt sich auf jeden Fall, die zusätzlich angebotenen Dienstleistungen des Anbieters in Anspruch zu nehmen, wie z.B. die Schulung der Mitarbeitenden."

Nicos Höhener

Nicos Höhener

Geschäftsführer, Heimgartner Fahnen AG

Das sagen unsere Kunden.:

"myfactory ist logisch aufgebaut und funktionell auf höchstem Niveau. Die Anwendungsbereiche sind optimal verlinkt, deshalb ist die Lösung äusserst einfach zu bedienen."

Markus Stöckli_Leiter Strategische Projekte Kisag AG

Markus Stöckli

Leiter strategische Projekte Kisag AG

Enterprise Resource Planing (ERP)

Die geläufige Abkürzung ERP steht für das Enterprise Resource Planning, welches die Planung des Einsatzes bzw. der Verwendung von Unternehmensressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) beschreibt. Dementsprechend ist die unternehmerische Aufgabe zur Einteilung der verfügbaren Ressourcen innerhalb des Unternehmens eine der Kern-Steuerungs-Tätigkeiten der Führungsebene. Ziel ist es, dass unternehmerische Ressourcen möglichst effizient eingesetzt werden, um die Geschäftsprozesse zu optimieren.

Ein ERP-System ist eine komplexe Business Software, die bei der Ressourcenplanung des kompletten Unternehmens unterstützt. Im Idealfall bildet die Anwendung als integratives, ganzheitliches ERP-System das Rückgrat aller Geschäftsprozesse im Unternehmen ab und unterstützt beispielsweise auch beim CRM oder HRM.

Finanzbuchhaltung (Fibu)

Die Finanzbuchhaltung (auch FiBu abgekürzt) ist ein relevanter Teil des betrieblichen Rechnungswesen. Innerhalb der Finanzbuchhaltung werden alle innerbetrieblichen Vorgänge, die als Zahlenwert vorliegen, mit den Methoden der ordentlichen Buchführung explizit sowie zeitlich erfasst, im Anschluss auf Konten gebucht und dokumentiert.

Fifo

Beim Fifo-Prinzip (engl.: First in, First out) wird eine bekannte Einlagerungsstrategie angewandt. Dieses beschreibt, dass beim Einlagern von Daten oder Waren das zuerst eingelagerte Objekt auch als Erstes wieder das Lager verlässt. Objekte werden also in einer Art Warenschlange eingelagert.

Gant-Diagramme

Gant-Diagramme sind klassische grafische Darstellungsformen, die oftmals als Ablaufdiagramme im Projekt-Management – beispielsweise bei einer ERP-Einführung – eingesetzt werden. Diese vergleichen den Fortschritt einer Aufgabe anhand des Ist- und Soll-Zustands und lassen so auf den aktuellen Arbeitsfortschritt Rückschlüsse ziehen.

Geschäftsprozesse

Als ein Geschäftsprozess werden eine Folge von Einzeltätigkeiten, die der Reihe nach abfolgen, um ein unternehmerisches oder geschäftliches Ziel zu erreichen, beschrieben. Geschäftsprozesse können ineinander verschachtelt sein oder weitere Abläufe anstossen. Aufgrund der Komplexität vieler Geschäftsprozesse, die sogar über Abteilungen hinweg gehen können, sind diese elementarer Teil der innerbetrieblichen Ablauforganisation. Bei der Optimierung einzelner Geschäftsprozesse, auch als Business Reengineering bezeichnet, wird das Ziel verfolgt die Wertschöpfung einzelner Abläufe zu verbessern und so das unternehmerische Ziel zu unterstützen.