Teil III: Begriffe H - L

ERP Glossar

Den Überblick in der Welt der komplexen Business Software zu behalten, ist bei Weitem kein einfaches Unterfangen. Insbesondere jedoch Entscheider von KMU, die weniger technisch-affin sind, stolpern auf der Suche nach einer neuen ERP-Software immer wieder über Fachtermini und Begrifflichkeiten, die das Vergleichen von Angeboten oder die Beteiligung an Fachgesprächen erschweren. Unser ERP Glossar bereitet Sie auf diese Gelegenheiten optimal vor und klärt über zahlreiche Fachbegriffe auf.

Andere Begrifflichkeiten: A – C | D – G | H – L | M – P | Q – S | T – Z

Im dritten Teil unseres ERP Glossars finden Sie Erläuterungen zu den Begriffen Hosting, Integration, Interface, Java, Kampagnenmanagement, Kompatibilität, Konfigurationssystem, Kostenrechnung, Key Performance Indicator (KPI) und Lagerverwaltungssystem (LVS).

Hosting

Unter dem englischen Begriff Hosting wird der Betrieb von IT-Systemen durch externe Dienstleister verstanden. In der Regel werden die Hardware und die Anwendungen in einem Rechenzentrum bereitgestellt und können mit einer verschlüsselten Verbindung über das Internet von den Nutzern erreicht werden. Gehostete ERP-Systeme liegen demnach in der Cloud. Die grossen Vorteile dieser Bereitstellungsmethode liegen für KMU darin, dass der Anbieter für den sicheren und hochverfügbaren Betrieb verantwortlich ist und diese Aufgabe meist zu deutlich geringeren Kosten erledigen kann. Neben kompletten Software-Anwendungen werden auch Webseiten in der Regel extern in einem Rechenzentrum gehosted.

Integration

Ein bedeutender Faktor für die Leistungsfähigkeit moderner ERP-Systeme ist die Integration der verschiedenen Anwendungsbereiche: Produktionssteuerung, Kundenmanagement, Buchhaltung, Personalwesen und weitere Programme sollten möglichst gut miteinander verzahnt und in die Unternehmensabläufe integriert werden. Neben dem Zugriff über APIs bieten aktuelle ERP-Systeme auch integrierte Module, die Insellösungen vermeiden und auf eine gemeinsame Datenbank zugreifen.

Interface

Der Begriff Interface bezeichnet grundsätzlich eine Schnittstelle. Bei ERP-Anwendungen ist hiermit in der Regel die grafische Benutzeroberfläche (GUI) gemeint. Diese bietet für den Anwender direkten Zugang zu den Datenbanken mittels einer unkomplizierten Ein- und Ausgabe von Informationen über grafische Bedienoberflächen mit Formularen und Buttons.

Java

Eine weit verbreitete Programmiersprache im ERP-Umfeld nennt sich Java. Die 1995 erschienene Technologie bietet einen plattformunabhängigen Zugriff, hohe Stabilität und aufgrund ihrer hohen Verbreitung einfachen Zugriff auf erfahrene Entwickler. Java funktioniert unabhängig von der zugrundeliegenden Hardware und ermöglicht aufgrund der Objektorientierung eine Wiederverwendbarkeit vorhandener Module.

Das sagen unsere Kunden:

"myfactory ist unser Tool zur Digitalisierung. Das Schweizer Cloud-ERP unterstützt uns bei der Steigerung der Produktivität und schafft Transparenz."

Marcel Frick

Mit-Inhaber Moving-Walls Ltd.

Das sagen unsere Kunden:

"Von Beginn weg hat myfactory unsere Produktivität und die Transparenz im Betrieb extrem gesteigert."

Silas Obrist

Geschäftsführer TST Trading GmbH

Das sagen unsere Kunden:

«Done is better than perfect.»
Mit dem richtigen Partner wagt man den Sprung ins kalte Wasser. ​

Albert Keel

Inhaber und Geschäftsführer MAKK AG

Das sagen unsere Kunden:

"Wichtig bei der Einführung eines ERP ist es, das Unternehmen und die Prozesse abzubilden. Man muss den Sprung ins Wasser wagen und darf sich nicht in Details verlieren. Optimieren kann man später immer noch."

Christoph Baumeler, Mitglied der Geschäftsleitung, Rüegg Udo AG

Christoph Baumeler

Mitglied der Geschäftsleitung, Rüegg Udo AG

Das sagen unsere Kunden:

"Unsere Entscheidung würde heute wieder gleich ausfallen, denn wir sind mit myfactory mehr als zufrieden. Wir empfehlen jedem KMU, sich bei der Suche nach einer Unternehmenslösung myfactory anzuschauen."

Mauro Autino_Mauro De Santo_CEO und CTO AkkuPoint AG

Mauro Autino & Mauro De Santo

CEO und CTO AkkuPoint AG

Das sagen unsere Kunden:

"Alle Kriterien des Pflichtenhefts wurden erfüllt. Das System lässt sich flexibel konfigurieren und beruht auf neuester Technologie. Unsere Prozesse werden ohne zusätzliche Schnittstellen oder Medienbrüche unterstützt. Zudem stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis."

Christoph Kiefer, CEO Rotel AG

Christoph Kiefer

CEO Rotel AG

Das sagen unsere Kunden:

"Es lohnt sich auf jeden Fall, die zusätzlich angebotenen Dienstleistungen des Anbieters in Anspruch zu nehmen, wie z.B. die Schulung der Mitarbeitenden."

Nicos Höhener

Nicos Höhener

Geschäftsführer, Heimgartner Fahnen AG

Das sagen unsere Kunden.:

"myfactory ist logisch aufgebaut und funktionell auf höchstem Niveau. Die Anwendungsbereiche sind optimal verlinkt, deshalb ist die Lösung äusserst einfach zu bedienen."

Markus Stöckli_Leiter Strategische Projekte Kisag AG

Markus Stöckli

Leiter strategische Projekte Kisag AG

Kampagnenmanagement

Moderne und integrierte ERP-Systeme bieten zahlreiche Funktionen des Customer Relationship Managements (CRM) und des Marketingmanagements. Dabei bezeichnet das Kampagnenmanagement die Steuerung von Marketing- und Vertriebsaktionen, von der Selektion der Zielgruppe über die mehrstufige Ansprache bis zur detaillierten Messung der Ergebnisse.

Komptabilität

Ein wesentliches Kriterium für die Flexibilität und Nachhaltigkeit eines ERP-Systems ist die Kompatibilität zu anderen Anwendungen. Es existieren zahlreiche Standards für den Aufbau von Datenbanken, Software-Architekturen und Schnittstellen. Soweit es möglich ist, sollten sich ERP-Anwendungen für KMU an diesen Standards orientieren.

Konfigurationssystem

Im Bereich der Arbeitsvorbereitung kommen Konfigurationssysteme zum Einsatz, die den Produktionsprozess steuern und teilweise automatisieren. Bei der Übergabe dieser Daten an ein ERP-System werden Aufträge mit Stücklisten und Arbeitsplänen erstellt. In integrierten ERP-Anwendungen kann das Konfigurationssystem Bestandteil der Software sein.

Kostenrechnung

Eine wesentliche Funktion des ERP-Systems ist die Prognose und Nachkalkulation der Wirtschaftlichkeit von Organisationseinheiten und Prozessen. Zu diesem Zweck ist ein Kostenrechnungs-Modul fester Bestandteil. Es sollte möglichst individuell auf die eigenen Bedürfnisse anpassbar sein und verschiedene Berechnungsmethoden beherrschen wie unterschiedliche Kostenstellen-, Kostenarten- und Kostenträger-Rechnung, Plankosten- und Deckungsbeitrags-Rechnung sowie Prozesskostenrechnung.

Key Performance Indicators (KPI)

Zur Leistungsmessung werden innerhalb von Unternehmen Key Performance Indicators (deutsch: Leistungskennzahlen, kurz: KPI) genutzt. Diese Indikatoren können sich auf unternehmensweite Grössen wie Rentabilität oder Liquidität beziehen und werden häufig für Maschinen und Mitarbeiter verwendet, um wichtige Ziele sowie ihre Erreichung zu planen und zu überprüfen. Die relevanten Kennzahlen sind in einigen ERP-Systemen bereits hinterlegt und ermöglichen so einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Lagerverwaltungssystem (LVS)

Zur Verwaltung von Warenlagern kommen Lagerverwaltungssysteme (kurz: LVS) zum Einsatz. Diese Anwendungen steuern die Warenpositionen innerhalb des Lagers sowie deren Ein- und Ausgang. Zusätzlich wird die Kommissionierung und Beförderung von Waren innerhalb des Lagers zu versandfertigen Einheiten unterstützt. Ein verbreiteter englischer Begriff für LVS ist „Warehouse Management System“ (WMS).