Teil V: Begriffe Q - S

ERP Glossar

Um im Business Software Dschungel sich zurechtzufinden, benötigt es umfangreiche Kenntnisse der Fachtermini und Begrifflichkeiten rund um CRM- und ERP-Systeme. Insbesondere für technisch weniger affine Entscheider in KMU stellt das Fehlen von Begrifflichkeiten daher oftmals eine Hemmschwelle für die Teilnahme an Diskussionen und bei der Auswahl einer neuen Unternehmenssoftware dar. Unser umfassendes ERP-Glossar schafft Abhilfe.

Andere Begrifflichkeiten: A – C | D – G | H – L | M – P | Q – S | T – Z

Der fünfte Teil unseres umfassenden ERP Glossars liefert Erläuterungen zu den Begriffen Rechnungswesen, Releasefähigkeit, Software as a Service (SaaS), Supervisory Control and Data Acquisiton (SCADA), Supply Chain Management (SCM), Servicemanagement, Skalierbarkeit, Service-orientierte Architektur (SOA), SQL-Server, Stammdaten und Stückliste.

Rechnungswesen

Die Verwaltung unternehmerischer Leistungen und Zahlungen ist Kernaufgabe des Rechnungswesen. Dabei werden im Wesentlichen Aufwände und Kosten den Erträgen und Erlösen gegenübergestellt und den einzelnen Verursachern im Unternehmen, den Kostenstellen und Kostenträgern oder Prozessen, zugeordnet. Für die effektive Erfassung und Optimierung ist eine tiefe Integration des Rechnungswesens in das ERP-System nötig.

Releasefähigkeit

ERP-Anwendungen benötigen in den meisten KMU individuelle Anpassungen. Werden in der Folge Aktualisierungen der Software vorgenommen, sollen diese Individualentwicklungen im Anschluss weiterhin zur Verfügung stehen. Die Gewährleistung dieser Kontinuität wird als Releasefähigkeit beschrieben. Moderne ERP-Software bietet die Möglichkeit, in vielen Teilbereichen Individualisierungen vorzunehmen, die dauerhaft – auch über Update-Termine hinaus – zur Verfügung stehen.

Software as a Service (SaaS)

Ein wesentlicher Teil des Cloud Computing ist das Modell Software as a Service (kurz: SaaS). Hierbei übernimmt ein Anbieter die Bereitstellung komplexer IT-Systeme, bestehend aus Infrastruktur und Software, in einem Rechenzentrum. Der Anwender bezieht diese Dienste zeit- und ortsunabhängig über einen Web-Browser. Mittlerweile existiert auch ERP-Systeme, die als SaaS Dienste bereitgestellt werden. Hauptvorteile sind die schnelle Einsatzbereitschaft, niedrige Anfangsinvestitionen und hohe, mobile Verfügbarkeit.

Supervisory Control and Data Acquisition

Die Überwachung, Visualisierung und Regelung technischer Prozesse ist die Aufgabe von SCADA-Systemen (Supervisory Control and Data Acquisition). Damit wird die Automatisierung von Abläufen ermöglicht, indem Ist-Werte mit Soll-Werten verglichen und die entsprechenden Parameter nach vordefinierten Grenzwerten und Regeln angepasst werden. Aktuelle ERP-Systeme bieten eigene SCADA-Module oder zumindest offene Schnittstellen zur Integration.

Supply Chain Management (SCM)

Die Optimierung der Lieferkette ist Bestandteil des Supply Chain Management (kurz: SCM). In diesem Ansatz wird der gesamte Liefer- und Fertigungsprozess gemessen sowie stetig optimiert. Dabei geht die Betrachtung über einen Prozessbeteiligten hinaus und verbessert die Abläufe für alle teilnehmenden Unternehmen. Zur übergreifenden Analyse und Optimierung ist die Vernetzung mehrerer Unternehmens Software Produkte notwendig, was wiederum zugängliche Schnittstellen (APIs) voraussetzt.

Servicemanagement

Servicemanagement dient der Verwaltung und Optimierung des letzten Teils der Lieferkette. Als Schnittstelle zwischen Verkauf und Kunde gewinnt es zunehmend Bedeutung, um Kundenbindung und letztlich die Wertschöpfung zu erhöhen. Dabei spielt die Versorgung von mobilen Service-Mitarbeitern mit umfassenden Informationen eine relevante Rolle. Dieser Informationszugriff wird zunehmend über mobil verfügbare ERP-Systeme als Applikation einer Cloud-ERP Anwendung realisiert.

Skalierbarkeit

Die Expansionsfähigkeit/Erweiterbarkeit eines Systems wird als Skalierbarkeit bezeichnet. Bei ERP-Applikationen bezieht sich diese Überlegung insbesondere auf die schnelle und einfache Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen sowie den Zugang für weitere Nutzer bei erhöhtem Bedarf. Im Zuge der Virtualisierung und des Cloud Computing sind moderne ERP-Systeme in der Lage, flexibel auf die Anforderungen in KMU zu reagieren und die nötige Rechenleistung, Arbeitsspeicher, Nutzerkonten und Storage bereitzustellen.

Das sagen unsere Kunden:

"myfactory ist unser Tool zur Digitalisierung. Das Schweizer Cloud-ERP unterstützt uns bei der Steigerung der Produktivität und schafft Transparenz."

Marcel Frick

Mit-Inhaber Moving-Walls Ltd.

Das sagen unsere Kunden:

"Von Beginn weg hat myfactory unsere Produktivität und die Transparenz im Betrieb extrem gesteigert."

Silas Obrist

Geschäftsführer TST Trading GmbH

Das sagen unsere Kunden:

«Done is better than perfect.»
Mit dem richtigen Partner wagt man den Sprung ins kalte Wasser. ​

Albert Keel

Inhaber und Geschäftsführer MAKK AG

Das sagen unsere Kunden:

"Wichtig bei der Einführung eines ERP ist es, das Unternehmen und die Prozesse abzubilden. Man muss den Sprung ins Wasser wagen und darf sich nicht in Details verlieren. Optimieren kann man später immer noch."

Christoph Baumeler, Mitglied der Geschäftsleitung, Rüegg Udo AG

Christoph Baumeler

Mitglied der Geschäftsleitung, Rüegg Udo AG

Das sagen unsere Kunden:

"Unsere Entscheidung würde heute wieder gleich ausfallen, denn wir sind mit myfactory mehr als zufrieden. Wir empfehlen jedem KMU, sich bei der Suche nach einer Unternehmenslösung myfactory anzuschauen."

Mauro Autino_Mauro De Santo_CEO und CTO AkkuPoint AG

Mauro Autino & Mauro De Santo

CEO und CTO AkkuPoint AG

Das sagen unsere Kunden:

"Alle Kriterien des Pflichtenhefts wurden erfüllt. Das System lässt sich flexibel konfigurieren und beruht auf neuester Technologie. Unsere Prozesse werden ohne zusätzliche Schnittstellen oder Medienbrüche unterstützt. Zudem stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis."

Christoph Kiefer, CEO Rotel AG

Christoph Kiefer

CEO Rotel AG

Das sagen unsere Kunden:

"Es lohnt sich auf jeden Fall, die zusätzlich angebotenen Dienstleistungen des Anbieters in Anspruch zu nehmen, wie z.B. die Schulung der Mitarbeitenden."

Nicos Höhener

Nicos Höhener

Geschäftsführer, Heimgartner Fahnen AG

Das sagen unsere Kunden.:

"myfactory ist logisch aufgebaut und funktionell auf höchstem Niveau. Die Anwendungsbereiche sind optimal verlinkt, deshalb ist die Lösung äusserst einfach zu bedienen."

Markus Stöckli_Leiter Strategische Projekte Kisag AG

Markus Stöckli

Leiter strategische Projekte Kisag AG

Service-orientierte Architektur (SOA)

Die Service-orientierte Architektur (kurz: SOA, Englisch: service-oriented architecture) ist eine Vorgehensweise der Software-Entwicklung, die sich stark an den Unternehmensprozessen ausrichtet. So werden wiederholbare Abläufe auf unterschiedlichen Ebenen modelliert und zur Steuerung des Gesamtprozesses eingesetzt. Die einzelnen Workflows sind dabei grundsätzlich in anderen Zusammenhängen wiederverwendbar, was die Service-orientierte Architektur zu einem verbreiteten Ansatz macht, der insbesondere für IT-fremde Prozessverantwortliche leichter verständlich nachvollziehbar ist.

SQL Server

Der weltweit verbreitete Standard „Structured Query Language“ (kurz: SQL) ist eine Datenbanksprache für die Bearbeitung relationaler Datenbanken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Datei-basierten Systemen, können grössere Datenmengen schneller verarbeitet werden. Zudem ermöglicht SQL grösstmögliche Unabhängigkeit einer Anwendung vom zugrundeliegenden Datenbankmanagementsystem. Die meisten modernen ERP-Systeme nutzen daher SQL-Datenbanken.

Stammdaten

Die grundlegenden Informationen über Kunden, Lieferanten, Produkte und weitere betriebliche Einheiten werden Stammdaten genannt. Diese Daten verändern sich relativ selten und beinhalten  Namen, Adressen, interne Nummern und weitere beschreibende Merkmale sowie Zusatzinformationen. In ERP-Systemen kommt den Stammdaten eine hohe Bedeutung zu, da sie oftmals die Basis zur Verknüpfung von Informationen darstellen.

Stückliste

Die wesentlichen Informationen zur Herstellung eines Produkts oder eines Bauteils werden in der Stückliste erfasst. Neben den benötigten Rohstoffen und Vorprodukten enthalten Stücklisten auch verknüpfte Informationen zur Produktionsweise und Fertigungsplanung. In der Kalkulation dienen Stücklisten zur Planung der Kosten und zur Nachbetrachtung der Wirtschaftlichkeit. Aktuelle ERP-Systeme sollten daher in der Lage sein Stücklisten umfassend zu individualisieren und in die eigenen Prozesse zu integrieren.