Teil VI: Begriffe T - Z

ERP Glossar

Um auch als nicht technisch-affiner Entscheider sich bei Fachdiskussionen einbringen und eine profunde Entscheidung bei der Auswahl einer neuen ERP-Software treffen zu können, ist es unumgänglich, dass die Fachtermini und Begrifflichkeiten geläufig sind. Unser umfassendes ERP Glossar klärt die relevantesten Fachbegriffe.

Andere Begrifflichkeiten: A – C | D – G | H – L | M – P | Q – S | T – Z

Der letzte Teil unseres umfassenden ERP-Glossar liefert Erläuterungen zu den Begriffen Time to Market, Unicode, Variantenkonfigurator, Virtual Private Network (VPN), Warenwirtschaft, Workflow, Extensible Markup Language (XML), Zeiterfassung und Zuliefererkette.

Time to market

Der englischsprachige Begriff „Time to Market“ bezeichnet die Vorlaufzeit, die ein Produkt von der Entwicklung bis zur Markteinführung benötig und ist im ERP-Umfeld gleich in zweierlei Hinsicht relevant: Zum einen lässt sich mit einem integrierten ERP-System die benötigte Entwicklungs- und Vorbereitungszeit von Produkten planen sowie terminieren. Auf der anderen Seite stellt sich auch bei der Einführung einer ERP-Software im eigenen Unternehmen die Frage nach der benötigten Einführungszeit. Dabei zeichnen sich dann insbesondere ERP-Applikationen aus der Cloud im SaaS Segment durch eine stark verkürzte Vorlaufzeit aus.

Unicode

Unicode ist ein internationaler Standard, der einen digitalen Code für jedes Schriftzeichen aller geläufigen Sprachen bereitstellt und damit zur universellen Computersprache avanciert. Ältere Softwaresysteme und veraltete ERP-Anwendungen basieren jedoch häufig noch auf begrenzten Zeichensätzen, mit denen Datensätze aus anderen Kulturkreisen häufig nicht kompatibel sind. Im Zuge der Globalisierung wird es für viele Unternehmen allerdings unerlässlich, auch mit Partnern – beispielsweise in Fernost oder Russland – digital einwandfrei kommunizieren zu können. Daher sind moderne ERP-Systeme grundsätzlich Unicode-kompatibel.

Variantenkonfigurator

Zur Erfüllung immer individuellerer Kundenwünsche werden Produkte zunehmend in einer Vielzahl von Varianten, auf Basis eines modularen Produktionsprozesses, erstellt. Zur Verwaltung der Varianten wird ein so genannter Variantenkonfigurator eingesetzt. Diese Anwendung ermöglicht nicht nur die Nachvollziehbarkeit bereits erstellter Varianten, sondern auch die Entwicklung neuer Anpassungen. Im Zuge der Digitalisierung ist heutzutage häufig bereits ein entsprechender Konfigurator auch Teil der Online-Präsenz oder des e-commerce Angebotes des jeweiligen Unternehmens.

Virtual Private Network (VPN)

Ein Virtual Private Network (kurz: VPN) bindet Teilnehmer eines Netzwerks “virtuell” in ein anderes Netzwerk ein. In der ERP-Praxis kommt dieses Verfahren als SSL-VPN insbesondere bei der Herstellung sicherer Verbindungen zu einem externen Dienst zum Einsatz. So kann per verschlüsselter Verbindung sicher auf eine cloudbasierte ERP-Lösung zugegriffen werden.

Warenwirtschaft

Die Warenströme eines Unternehmens, beginnend vom Einkauf über die Lagerung bis hin zum Verkauf, werden in einem Warenwirtschaftssystem erfasst und koordiniert. Diese Module sind in der Regel Teil von ERP-Applikationen, um Bestellungen, Lagerverwaltung, Kundenmanagement und die Buchhaltung zu integrieren. So können viele warenbezogene Vorgänge automatisiert und optimiert werden.

Das sagen unsere Kunden:

"myfactory ist unser Tool zur Digitalisierung. Das Schweizer Cloud-ERP unterstützt uns bei der Steigerung der Produktivität und schafft Transparenz."

Marcel Frick

Mit-Inhaber Moving-Walls Ltd.

Das sagen unsere Kunden:

"Von Beginn weg hat myfactory unsere Produktivität und die Transparenz im Betrieb extrem gesteigert."

Silas Obrist

Geschäftsführer TST Trading GmbH

Das sagen unsere Kunden:

«Done is better than perfect.»
Mit dem richtigen Partner wagt man den Sprung ins kalte Wasser. ​

Albert Keel

Inhaber und Geschäftsführer MAKK AG

Das sagen unsere Kunden:

"Wichtig bei der Einführung eines ERP ist es, das Unternehmen und die Prozesse abzubilden. Man muss den Sprung ins Wasser wagen und darf sich nicht in Details verlieren. Optimieren kann man später immer noch."

Christoph Baumeler, Mitglied der Geschäftsleitung, Rüegg Udo AG

Christoph Baumeler

Mitglied der Geschäftsleitung, Rüegg Udo AG

Das sagen unsere Kunden:

"Unsere Entscheidung würde heute wieder gleich ausfallen, denn wir sind mit myfactory mehr als zufrieden. Wir empfehlen jedem KMU, sich bei der Suche nach einer Unternehmenslösung myfactory anzuschauen."

Mauro Autino_Mauro De Santo_CEO und CTO AkkuPoint AG

Mauro Autino & Mauro De Santo

CEO und CTO AkkuPoint AG

Das sagen unsere Kunden:

"Alle Kriterien des Pflichtenhefts wurden erfüllt. Das System lässt sich flexibel konfigurieren und beruht auf neuester Technologie. Unsere Prozesse werden ohne zusätzliche Schnittstellen oder Medienbrüche unterstützt. Zudem stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis."

Christoph Kiefer, CEO Rotel AG

Christoph Kiefer

CEO Rotel AG

Das sagen unsere Kunden:

"Es lohnt sich auf jeden Fall, die zusätzlich angebotenen Dienstleistungen des Anbieters in Anspruch zu nehmen, wie z.B. die Schulung der Mitarbeitenden."

Nicos Höhener

Nicos Höhener

Geschäftsführer, Heimgartner Fahnen AG

Das sagen unsere Kunden.:

"myfactory ist logisch aufgebaut und funktionell auf höchstem Niveau. Die Anwendungsbereiche sind optimal verlinkt, deshalb ist die Lösung äusserst einfach zu bedienen."

Markus Stöckli_Leiter Strategische Projekte Kisag AG

Markus Stöckli

Leiter strategische Projekte Kisag AG

Workflow

Die Arbeitsabläufe eines Unternehmens werden auch als Workflows bezeichnet. Sie stellen die operativen Handlungen dar und lassen sich durch ein Workflow-Management elektronisch abbilden sowie verändern. Meist bereits in das ERP-System integriert, definieren Workflow-Management-Systeme ganze Unternehmensprozesse als Abfolge einzelner Tätigkeiten. Dabei koordinieren diese die einzelnen Schritte entlang der Prozesskette, ordnen die verantwortlichen Mitarbeiter und Ressourcen zu und ermöglichen eine transparente Nachvollziehbarkeit der Erledigung. Durch Workflow-Management wird die Optimierung und Automatisierung von Handlungen erst möglich.

Extensible Markup Language ( XML)

Die Darstellung hierarchisch aufgebauter Informationen wird häufig in der “Sprache” bzw. Darstellungsform der Extensible Markup Language (kurz: XML) vorgenommen. Als standardisierte Form ermöglicht sie die Kommunikation von Computersystemen über verschiedene Plattformen hinweg. Im ERP-Umfeld wird XML häufig zur Erstellung und Weiterleitung von Listen genutzt, da auch externe Systeme und Maschinen das Format verarbeiten können.

Zeiterfassung

Für die effiziente Zuordnung von Ressourcen ist die Zeiterfassung ein wesentliches Kriterium. Daher bieten die meisten ERP-Anwendungen integrierte Möglichkeiten zur Dokumentation von Arbeitszeiten, Wartezeiten und Bearbeitungsdauern an. Auf Basis dieser Daten können anschliessend Prozesse optimiert und Tätigkeiten in Echtzeit zugeordnet werden.

Zulieferkette

Die Zuliefererkette beschreibt den Wertschöpfungsprozess aller vorgelagerten Organisationen. Von Rohstoffproduzenten über Zulieferer und Dienstleister werden Abläufe, Mengen, Qualitäten sowie Preise betrachtet und angepasst. Die Zuliefererkette spielt auch im Qualitätsmanagement eine spezifische Rolle, um die Ursache von Fehlern zuzuordnen und Qualitätsmerkmale transparent nachvollziehbar zu gestalten.