Appenzeller Spezialitäten aus der Cloud

Die Alois Koch AG aus Gonten im Kanton Appenzell Innerrhoden steht für echte Käsespezialitäten aus der Schweiz. Das Sortiment umfasst dabei eigene Kreationen sowie ausgewählte Fremdprodukte. Die Käsespezialisten für den Lebensmittel-Grosshandel begeistern mit diesem Ansatz seit über 50 Jahren anspruchsvolle Kunden aus der Schweiz und auch weltweit. Die qualitativen Produkte können bei renommierten Handelsketten wie Coop, Migros, Kaufland, Edeka oder Rewe und in Spezialitätengeschäften erworben werden. Das kleine Team vereint einen grossen Erfahrungsschatz mit dem selbstgesteckten Anspruch die Qualitätsführerschaft in der Branche zu erhalten.

Know-how-Transfer und ortsunabhängiges Arbeiten

Zur Verbesserung der Unternehmensprozesse wurde technologische Unterstützung benötigt. Prozesse sollten von der
Geschäftsleitung an die Mitarbeiter übertragen werden. Der Know-how-Transfer im Unternehmen galt es ebenfalls
anzukurbeln, um im Falle eines Ausfalles nicht handlungsunfähig zu sein. Gleichzeitig bestand der Wunsch nach einem
schnelleren und genaueren Reporting über die Erfolgsfaktoren. Für den Geschäftsführer stand bereits zu Projektbeginn fest,
dass nur ein ganzheitliches cloudbasiertes ERP-System infrage kommt, da mit Einführung der Software-Lösung das
ortsunabhängige Arbeiten unterstützt werden sollte. Ein handwerklicher Hintergrund darf nicht ausschliessen, dass ein ERP-System
bedient werden kann. Entsprechend muss vor allem die sogenannte einfache Usability, also die möglichst intuitive
Bedienbarkeit des Systems, gewährleistet sein. Es galt darüber hinaus eine All-in-one-Lösung mit Buchhaltung,
Auftragsabwicklung und Lagerbewirtschaftung einzuführen, damit die Mitarbeiter nicht auf verschiedene Anwendungen
geschult werden müssen.

Käse stellt das ERP vor Herausforderungen

Es gab noch ein zusätzliches KO-Kriterium. Denn Käse ist ein Naturprodukt, welches mit der Zeit arbeitet. Die Reifung von Käseprodukten führt geschmacklich zu einer Veredelung. Doch bei diesem Prozess verliert der Käse an Gewicht. Die Lagerhaltung der Alois Koch AG wird dabei in Käselaiben, also als Stückware, geführt. Bewertung, Einkauf und Verkauf erfolgen aber via der Masseinheit Kilogramm. Es entsteht ein dynamisches Verhältnis zwischen Stückzahl und Gewicht, welches durch das ERP-System abgebildet werden muss. Nur so ist eine schlüssige Lagerhaltung der Käsekreationen mit einem korrekten Reporting möglich.

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myfactory überzeugt mit individuellem Lösungskonzept

Für die ERP-Einführung holte sich das Appenzeller Unternehmen einen externen Berater mit ins Boot. Dieser evaluierte auf
Basis des individuellen Anforderungskataloges den ERP-Markt und stellte einige ERP-Anbieter vor. Letztlich konnte
myfactory die Alois Koch AG vollständig überzeugen. Als primären Grund lässt sich vor allem die Zusammenarbeit auf
Augenhöhe nennen. Mit dem Business.ON Paket setzt das Appenzeller Unternehmen nun die myfactory für die
Unternehmensbereiche Einkauf, Verkauf, Lagerhaltung, Rechnungswesen und Marketing als All-in-one-Lösung aus der Public
Cloud ein. Schnittstellen oder aufwändige Integrationen von anderen Anwendungen sind nicht notwendig.

Die eigentliche Herausforderung hinsichtlich der Produktion wurde verstanden und durch eine individuelle Anpassung des
bestehenden ERP-Systems abgebildet. In der Folge wurde eine dynamisch geführte Chargenverwaltung mit Mengendialog
umgesetzt. Anhand der Chargenproduktion lässt sich das aktuelle Gewicht der entsprechenden Käselaibe aus der
jeweiligen Produktionseinheit systemisch erfassen und korrekt beim Verkauf ausweisen. Auch beim Einkauf von
Fremdprodukten kann der Dialog eingesetzt werden, um die korrekte Menge mit passendem Gewicht auszuweisen. Zur
Berechnung des Deckungsbeitrages wurde darüber hinaus ein eigener Report erstellt. Dieser erfasst die Herstell- und
Selbstkosten des Unternehmens vollständig. So kann die Alois Koch AG eine genauere Kalkulation von Erlösen und eine
Nachkalkulation für jeden einzelnen Artikel durchführen.

Dazu ist das cloudbasierte ERP leicht zu implementieren, weswegen der Geschäftsführer Kevin Koch dies grösstenteils
selbst hinsichtlich der Datenmigration und Parametrierung durchführen konnte. Die Usability der Anwendung überzeugte
die Mitarbeiter mit einem klaren und verständlichen Layout, sodass die Mitarbeiterakzeptanz der neuen Softwarelösung
gegeben war. Damit lässt sich die individuelle, dynamisch geführte Chargenverwaltung mit Mengendialog nun vom
gesamten Team bedienen.

Das sagt die Alois Koch AG:

"Nur ein ganzheitliches cloudbasiertes ERP-System kommt für uns infrage. Ortsunabhängiges Arbeiten und eine intuitive Bedienbarkeit der Software muss gewährleistet sein. Daher ist die All-in-One-Lösung von myfactory genau richtig."

Kevin Koch

Inhaber und Geschäftsführer

Stringente Cloud-ERP-Einführung

Nachdem die Entscheidung für die myfactory als ERP-System gefallen war, führte die Alois Koch AG das Cloud ERP
grösstenteils in Eigenregie und binnen sechs Monaten vollständig ein. Die Geschäftsführung sorgte selbständig dafür,
dass das Thema im Unternehmen vorangetrieben wurde. Die selbstgesteckten Ziele bei der ERP-Einführung konnten
erreicht werden, so fasst der Geschäftsführer zusammen: „Klare Entlastung der GL bei der täglichen
Auftragsabwicklung. Klare Rückverfolgbarkeit der Produkte.“ Die Motivation und die Akzeptanz bei den Mitarbeitern
sind nach wie vor gross.

 

Fazit: Es ist nie zu früh für ein ERP!

Abschliessend lässt sich festhalten, dass die ERP-Einführung bei der Alois Koch AG ein voller Erfolg ist. Der Schlüssel
für das erfolgreiche ERP-Projekt liegt in der Motivation des gesamten Teams, das mit ihrer typischen Liebe zum Detail
auch die Software-Einführung vorangetrieben hat. So konnte die myfactory ein ERP-System bereitstellen, mit dem die
Appenzeller Käsespezialisten für die Zukunft optimal aufgestellt sind. Dass es für die erfolgreiche Einführung eines
ERP-Systems nie zu früh sein kann, fasst Geschäftsführer Kevin Koch treffend zusammen: „Je kleiner die
Unternehmung desto einfacher und kostengünstiger ist die Einführung einer sinnvollen ERP Lösung. Das schafft
Professionalität und setzt Kapazitäten frei im Kerngeschäft. Es ist nie zu früh für ein ERP!“